Jubiläum einer Gemeinde, die BFP-Geschichte mitgeschrieben hat

100 Jahre ELIM Kirche in Hamburg

Blick in den Saal der Arche Hamburg-Stellingen beim Festgottesdienst zum 100-jährigen Jubiläum der ELIM Kirche Hamburg. Auf der Bühne steht vor einem großen Kreuz die Projektion „100 Jahre ELIM“, davor sitzen zahlreiche Gäste.
Festgottesdienst zum 100-jährigen Bestehen der ELIM Kirche Hamburg. Mehr als 1.500 Gäste feierten das Gemeindejubiläum. (Bild: ELIM Kirche)

Hundert Jahre nach ihren Anfängen hat die ELIM Kirche Hamburg ihr Jubiläum mit einem großen Festgottesdienst gefeiert. Mehr als 1.500 Gäste kamen dazu am 12. September zusammen. Da so viele Menschen nicht in die Räumlichkeiten der Gemeinde in Hamburg-Barmbek passten, fand der Festgottesdienst in der Arche in Hamburg-Stellingen statt. Unter den Gästen war auch BFP-Präses Friedhelm Holthuis.

Das Jubiläum steht unter dem Leitgedanken „Ein Jahrhundert der Gnade – eine Zukunft voller Hoffnung“. Unter diesem Titel ist auch eine 140-seitige Festschrift erschienen, die die Geschichte der Gemeinde nachzeichnet.

Von kleinen Anfängen zu einer internationalen Gemeinde

Die Geschichte der ELIM Hamburg begann 1926. Am 14. Februar veranstaltete der Evangelist Heinrich Vietheer eine Evangelisation in der Aula der Oberrealschule am Brekelbaums Park in Hamburg-Borgfelde. Aus diesen Anfängen entwickelte sich die spätere ELIM-Gemeinde.

Heute gehört sie zu den größeren Gemeinden im BFP. Rund 1.300 Kinder, Jugendliche und Erwachsene besuchen nach Angaben der Gemeinde an jedem Wochenende die drei Gottesdienste. Sie kommen aus mehr als 40 Nationen. Neben den Gottesdiensten gehören unter anderem Kleingruppen und Angebote für verschiedene Altersgruppen zum Gemeindeleben.

Seit 2004 wird die Gemeinde von Hauptpastor Matthias C. Wolff geleitet. Für ihn verbindet sich der Rückblick auf die vergangenen 100 Jahre mit der Frage nach der Zukunft. „Die Elim ist eine Gemeinde für Hamburg, die ihren Auftrag in unserer Stadt und darüber hinaus lebt. So war es in den letzten hundert Jahren, und so wird es auch in der Zukunft sein“, so Matthias C. Wolff.

An der Entstehung des BFP beteiligt

Das Jubiläum ist zugleich ein Stück BFP-Geschichte. Die ELIM Hamburg gehört zu den traditionsreichen Pfingstgemeinden in Deutschland und war in den Jahren nach dem Zweiten Weltkrieg wesentlich an der Entstehung des heutigen Bundes Freikirchlicher Pfingstgemeinden beteiligt.

In einer Zeit, in der die Pfingstbewegung in Deutschland noch stark von einzelnen Gemeinden und Netzwerken geprägt war, suchten Verantwortliche nach Formen einer verbindlicheren Zusammenarbeit. Auch die Hamburger ELIM war an dieser Entwicklung beteiligt. Bereits im Oktober 1951 fand in Hamburg-Barmbek eine wichtige Konferenz der damaligen Arbeitsgemeinschaft freier Pfingstgemeinden statt. Wenige Jahre später entstand daraus eine verbindliche Organisation, aus der sich der heutige BFP entwickelte.

Damit gehört die Hamburger Gemeinde nicht nur aufgrund ihres Alters zu den traditionsreichen Gemeinden des Bundes. Sie hat dessen Geschichte selbst mitgeprägt. Der BFP wurde 1954 zunächst unter anderem Namen als rechtlicher Zusammenschluss gegründet, erhielt 1974 die Körperschaftsrechte und trägt seit 1982 seinen heutigen Namen.

Weitere Informationen: elimkirche.de

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