Kurs in Erznhausen - "BFP-Selbstverständnis"

BFP-Ausbildung "Profil schärfen, Verantwortung übernehmen"

Mann steht vor einer Gruppe und spricht mit Gestik zu den Zuhörenden; im Hintergrund eine Präsentationsfolie und Bühnenausstattung mit Instrumenten und Technik.
Generalsekretär Peter Bregy vermittelt Inhalte zum Selbstverständnis und zur Entwicklung des Bundes während der Schulungswoche in Erzhausen. (Bild: BFP)

Vom 23. bis 27. Februar 2026 kommen am Theologischen Seminar in Erzhausen 70 Teilnehmerinnen und Teilnehmer zur Schulungswoche "BFP-Selbstverständnis" zusammen. Der Kurs gehört seit vielen Jahren fest zur Ausbildung im Bund Freikirchlicher Pfingstgemeinden (BFP) und richtet sich an angehende Pastorinnen und Pastoren sowie an Integrationspersonen.

Geschichte verstehen – Profil gewinnen

Zum Auftakt zeichnet Generalsekretär Peter Bregy, zugleich Leiter der BFP-Ausbildung, die Entwicklung des Bundes nach – von den Anfängen nach dem Zweiten Weltkrieg bis zur heutigen Freikirche mit über 1.100 Gemeinden. Bereits 1954 wurde in Erzhausen der Grundstein gelegt, als das Gelände für das Theologische Seminar erworben wurde.

Die historische Einordnung zeigt: Der BFP ist durch verbindliche Zusammenarbeit gewachsen – bei gleichzeitiger Eigenständigkeit der Ortsgemeinden. Auch die Integration internationaler Gemeinden prägt das Profil des Bundes seit vielen Jahren.

Darüber hinaus vermittelt er die heute gewachsenen und bewährten Strukturen des Bundes. Dazu gehört die effektive Ausrichtung der Arbeit ebenso wie die komplexe administrative Organisation eines wachsenden Kirchenbundes – von Mitgliedschaftsprozessen über die Zusammenarbeit von Gemeinden und Personen bis hin zu einer zeitgemäßen digitalen Verwaltung.

Großer Seminarraum mit vielen sitzenden Teilnehmerinnen und Teilnehmern an Tischen, die einem Referenten vor einer Leinwand zuhören; einige arbeiten mit Laptops, vorne ist eine Bühne mit Präsentation und Musikinstrumenten.
70 Teilnehmerinnen und Teilnehmer verfolgen die Schulungswoche "BFP-Selbstverständnis" am Theologischen Seminar in Erzhausen. hier mit Vizepräses Andreas Sommer. (Bild: BFP)

Geistliche Ausrichtung und strategische Themen

Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf dem Selbstverständnis des Bundes. Vize-Präses Andreas Sommer beschreibt den Anspruch, als Bund eine „Geistesbewegung“ zu bleiben. Dazu gehört eine bewusste Offenheit für das Wirken des Heiligen Geistes ebenso wie der klare Auftrag, Menschen mit dem Evangelium zu erreichen. Gemeinde versteht sich dabei nicht als Selbstzweck, sondern als Gemeinschaft mit Sendung.

Ergänzt wird das Programm durch Beiträge aus dem Geschäftsführenden Vorstand und von weiteren Verantwortlichen. Themen wie Finanzen, zwischenkirchliche Beziehungen, Weltmission und strukturelle Entwicklungen geben Einblick in die Arbeitsweise und strategische Ausrichtung des Bundes.

Orientierung für den Dienst

Die Schulungswoche bietet Raum für Austausch und persönliche Begegnung. Für viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer markiert sie einen wichtigen Schritt auf dem Weg in Leitungsverantwortung innerhalb des Bundes. Ziel ist es, den BFP in seiner Identität, seinen Strukturen und seinem Auftrag fundiert kennenzulernen – als Grundlage für eine verantwortungsvolle Gemeindearbeit in ganz Deutschland.

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