Mehr als 22 Prozent Mitgliederzuwachs

BFP wächst deutlich

Diagramm zur Entwicklung des BFP von 2009 bis 2026: Mitglieder steigen von rund 44.000 auf über 82.000, Zugehörige von etwa 132.000 auf über 248.000. Die Zahl der Ortsgemeinden wächst von 729 auf 1.019. Die Entwicklung verläuft über die Jahre mit moderate
Die BFP-Statistik macht deutlich: Nach einem eher moderaten Wachstum sind die Mitgliederzahlen und Anzahl der Ortsgeeinden seit 2024 sichtbar gestiegen. (Infografik: BFP)

Erzhausen (da) - Der Bund Freikirchlicher Pfingstgemeinden (BFP) setzt seinen Wachstumskurs fort. Zum Stichtag 1. Januar 2026 gehören 82.717 Mitglieder zu den 1.119 Ortsgemeinden in Deutschland. Zwei Jahre zuvor lag die Zahl noch bei 67.455 Mitgliedern in 966 Gemeinden. Damit ist die Mitgliederzahl um mehr als 22 Prozent gestiegen.

Auch bei den Taufen zeigt sich eine deutliche Entwicklung: Für das Jahr 2025 wurden 6.389 Glaubenstaufen gemeldet. Im Vergleich dazu waren es 2023 noch 3.863.

Breite Entwicklung in der Gemeindearbeit

Neben den Mitgliederzahlen wächst auch die Reichweite der Gemeinden. In der Kinder- und Jugendarbeit wurden insgesamt 30.415 Kinder und Jugendliche bis 16 Jahre erreicht. Einen wichtigen Beitrag leisten dabei unter anderem die Pfadfinderarbeit "Royal Rangers", das BFP-Kinderforum sowie die Jugendarbeit "Youth Alive/ONE Movement". Insgesamt erreicht der BFP – einschließlich Kindern, Jugendlichen und regelmäßigen Gästen – rund 248.000 Menschen in Deutschland.

Generalsekretär Peter Bregy (Bild: BFP)

Strategische Ausrichtung als Grundlage

Als einen wesentlichen Faktor für die Entwicklung nennt BFP-Generalsekretär Peter Bregy die strategische Ausrichtung, die der Bund seit 2013 verfolgt. Ziel ist es, die gemeinsame Identität zu klären, bestehende Gemeinden zu stärken, neue Gemeinden zu gründen und den christlichen Glauben bewusst weiterzugeben.

Parallel dazu wurden Leitungsstrukturen und Ausbildungswege weiterentwickelt. Dadurch ist in den vergangenen Jahren eine neue Generation von Leiterinnen und Leitern herangewachsen, die diese Ausrichtung in den Gemeinden prägt.

Peter Bregy betonte bei der Vorstellung der Zahlen, dass Wachstum für den Bund nicht selbstverständlich sei. Es gehe darum, verantwortungsvoll zu planen und zugleich mutige Schritte zu gehen.

Gemeinsame Grundlage bleibt zentral

Neben strukturellen und strategischen Fragen hebt der BFP-Vorstand die gemeinsame theologische Grundlage hervor. Das Bekenntnis zur Bibel als Maßstab für Lehre und Leben gilt weiterhin als verbindendes Element für Gemeinden und Bund.

Die statistischen Daten werden alle zwei Jahre von den Ortsgemeinden erhoben und anschließend zentral ausgewertet und veröffentlicht.

Zum Bund Freikirchlicher Pfingstgemeinden (BFP) zählen 1.119 Mitgliedsgemeinden, 502 davon (44,9 %) sind internationale Gemeinden. Einschließlich der Kinder, Jugendlichen und regelmäßigen Gästen erreicht der BFP insgesamt 248.151 Personen (Stand 01.01.2026). Der BFP ist Mitglied der Vereinigung Evangelischer Freikirchen (VEF) und Gastmitglied in der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK).

Weitere Infos unter: www.bfp.de

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