Wie Menschen am Horn von Afrika und in Indonesien zum Glauben finden

Gottes Wort wirkt bis heute

Ein Pastor tauft eine Person in trübem Wasser, umstehende Menschen schauen zu. Die Gesichter sind verpixelt.
Taufe bei unserem Partner in Indonesien. Zum Schutz der Beteiligten sind die Gesichter unkenntlich gemacht.

Nidda (ds) Vor über 500 Jahren brachte der Buchdruck die Bibel zu den Menschen und setzte die Reformation in Gang. Bis heute verändert sie Leben: in einem Dorf ohne Strom genauso wie in einem Urlaub, der alles auf den Kopf stellt.

Wie lebendig und kräftig Gottes Wort ist, erleben die Partner von AVC immer wieder. Martin Luther übersetzte die Bibel, damit die Menschen sie in ihrer eigenen Sprache lesen konnten. Dieses Anliegen prägt das Missionswerk bis heute: In seinen Anfängen brachten Mitarbeiter Bibeln über Grenzen, hinter denen der Glaube unterdrückt wurde. Heute erreicht die Botschaft von Jesus Christus die Menschen auf vielen Wegen. »Und es wirkt wie eh und je: Es verändert Leben«, sagt AVC-Missionsleiter Eduard Schmidt.

Horn von Afrika: Eine Reise verändert alles

Er wuchs als Muslim auf und war sicher, dass es immer so bleiben würde. Mit 25 Jahren reiste der junge Mann mit seiner Mutter in den Urlaub nach Äthiopien. Dort lernte er Christen kennen, die erzählten, wie Jesus ihnen Frieden geschenkt hatte. »Ich war fasziniert«, erinnert er sich. Zurück in der Heimat ließ ihn das nicht mehr los. Er besuchte die Gemeinde unseres Partners vor Ort, erst gelegentlich, dann regelmäßig, lernte die Bibel kennen und ließ sich schließlich taufen. Seit dem vergangenen Jahr trägt der junge Christ Verantwortung in einer Missionsbewegung und ist Menschen aus mehr als 88 Nationen begegnet. So vervielfältigt sich die Arbeit unseres Partners auf erstaunliche Weise.

Indonesien: Die Saat geht auf

Auf einer abgelegenen Insel gibt es weder Strom noch sauberes Wasser. Wer das Dorf besuchen will, kommt mit dem Boot. Schamanen, Rituale und Tabus bestimmen dort seit Generationen den Alltag. Ein von AVC unterstützter Gemeindegründer stieß zunächst auf Ablehnung. Doch seit etwa neun Monaten erlebt der Pastor, wie die Dorfbewohner Gottes Wort annehmen und beginnen, danach zu leben. Zur jungen Gemeinde gehören inzwischen 39 Menschen, darunter 15 Jugendliche und Kinder. »Wenn wir Samen säen, wachsen sie in den Herzen weiter. Hier dürfen wir das erleben«, sagt er.

Vom Wittenberg des 16. Jahrhunderts bis zu einer Insel ohne Strom: Das Wort Gottes hat nichts von seiner Kraft verloren.

Gebetstag für verfolgte Christen

Am Samstag, 7. November, lädt AVC von 10 bis 16 Uhr zu »Mission Pray« in die Zentrale nach Nidda ein. Berichte aus Verfolgungsgebieten führen ins Gebet, zu Gast ist unter anderem Pastor Dapar aus Nigeria. Anmeldung und kostenloses Gebetsheft unter www.avc-de.org.



AVC steht verfolgten Christen bei, macht Jesus Christus bekannt und hilft Notleidenden.

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