Forumstag 2026 in Erzhausen
Impulse für diakonische Projekte und nachhaltige Finanzierung
Wie lassen sich soziale Projekte nachhaltig entwickeln und finanzieren? Mit dieser Frage beschäftigte sich der Forumstag 2026, der Anfang März auf dem BFP-Campus in Erzhausen stattfand. Insgesamt nahmen über 90 Personen teil – mehr als 70 vor Ort sowie rund 20 digital per Zoom.
Ein inhaltlicher Schwerpunkt lag auf wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für diakonische Initiativen. Vertreterinnen und Vertreter der Freikirchenbank gaben konkrete Einblicke in Planung und Finanzierung von Sozialwerken, Kitas und Bildungsprojekten. Ergänzend stellte Joachim Kristahn, Leiter des Bundeswerks, im Plenum mehrere Stiftungen vor, die für entsprechende Vorhaben förderfähige Bedingungen bieten.
Neben den Fachimpulsen prägten praxisorientierte Workshops den Tag. Dabei ging es insbesondere um Modelle diakonischer Arbeit, die sich bereits bewährt haben und sich auf andere Kontexte übertragen lassen. Themen wie die Gründung von Sozialwerken, Kooperationen mit Kommunen oder neue pädagogische Ansätze wurden in verschiedenen Formaten vertieft.
Austausch und Vernetzung im Fokus
Ein zentrales Anliegen des Forumstags war der Austausch zwischen den Teilnehmern. In Gesprächsphasen und Workshops konnten Erfahrungen geteilt und Kontakte geknüpft werden. Zum Abschluss bot eine Fragerunde mit verschiedenen Expertengruppen die Möglichkeit, konkrete Anliegen zu klären und weiterführende Perspektiven zu entwickeln.
Der Forumstag ist Teil der Arbeit des BFP-Bundeswerks "Forum Diakonie & Bildung" und versteht sich als Impulsgeber für Gemeinden und Initiativen, die soziale Verantwortung praktisch umsetzen wollen. Ziel ist es, tragfähige Projekte zu fördern und die Zusammenarbeit im Bund weiter zu stärken.