Pastoren und Leiter sammeln Eindrücke für Gemeinde und Dienst
Studienreise nach Israel
Vom 16. bis 22. Februar 2026 war Pastor Winfried Rudloff mit 35 Pastoren und Leitern aus Deutschland auf Studienreise in Israel. Stationen der Gruppe waren unter anderem Tiberias, Haifa, Jerusalem und Tel Aviv.
Zu den prägenden Erfahrungen gehörten Begegnungen mit Gemeinden und christlichen Diensten vor Ort. Daneben besuchte die Reisegruppe biblische Orte, las dort gemeinsam Schriftstellen, betete und nahm sich Zeit zur persönlichen Reflexion. Gerade für Teilnehmer, die zum ersten Mal in Israel waren, wurde diese Verbindung von biblischer Erinnerung, geistlichem Austausch und aktueller Begegnung zu einem bleibenden Erlebnis.
Begegnungen vor Ort erweitern den Blick
Neben den Besuchen an bekannten Orten der Bibel spielte auch der Austausch mit Menschen aus dem Land selbst eine wichtige Rolle. Gespräche mit säkularen Israelis halfen vielen Teilnehmern nach eigener Einschätzung, historische und gegenwärtige Entwicklungen besser einzuordnen. Dabei ging es nicht nur um religiöse Fragen, sondern auch um gesellschaftliche Wirklichkeit und den Alltag im modernen Israel.
Aus Sicht der Reisegruppe wurde deutlich, dass persönliche Begegnungen einen wichtigen Beitrag zu einem differenzierten Israelbild leisten. Mehrere Pastoren wollen die Erfahrungen der Woche nun aufnehmen und in ihren Regionen eigene Israelreisen für Gemeindemitglieder anstoßen.
Israel ist kein Projekt oder Thema: Israel ist noch immer Gottes Herzensanliegen - so wie die Gemeinde
Nach Aussagen aus der Gruppe bleiben vor allem mehrere Eindrücke besonders stark: die Verbundenheit mit jüdischen Menschen in einer herausfordernden Zeit, die große Offenheit gegenüber Besuchergruppen aus Deutschland sowie die Überzeugung, dass eine Israelreise Inspiration und Weiterbildung zugleich sein kann.
Zugleich wurde betont, dass nicht allein die historischen Orte prägen, sondern vor allem tragfähige Beziehungen zu Menschen vor Ort. Auch das soziale und gesellschaftliche Engagement vieler Gemeinden und Werke in Israel wurde von den Teilnehmern wahrgenommen.
Ein biblischer Bezugspunkt der Reise war Römer 15,27: "Sie (die Gläubigen aus den Nationen) haben das gern getan, weil sie gerade dieser Gemeinde viel verdanken. Denn von Jerusalem aus hat sie die rettende Botschaft erreicht, und insofern ist es nur recht und billig (verpflichtend), dass sie jetzt der Jerusalemer Gemeinde in ihrer Not helfen." (HVA - ERW) Dieser Vers wurde an verschiedenen Stationen gelesen und gemeinsam bedacht. Für die Gruppe verband sich damit die Frage, wie geistliche Verbundenheit mit Israel heute konkret gelebt werden kann.
Die nächste Studienreise für Pastoren und Mitarbeiter aus Gemeinden ist bereits angekündigt. Sie soll vom 22. Februar bis 1. März 2027 stattfinden.
Kontakt: winfried.rudloff@ebenezer-oe.org