Live-Gottesdienst aus der hoop Kirche Bremen erreicht über eine halbe Million Zuschauer im ZDF.
Hoffen heißt Hüpfen

Als am späten Donnerstagabend der erste Übertragungswagen des ZDF auf das Gelände der hoop Kirche in Bremen rollte, war klar: "Jetzt geht’s rund! Das Übertragungswochenende steht vor der Tür!"
Am Freitag dann der große Aufbau: Kabel ausrollen, Kameras in Position bringen, Scheinwerfer justieren, Sound checken – am Samstag die letzten Tests für die Aufnahmen und schließlich die Generalprobe. Es ist was Besonderes für eine Gemeinde, wenn man einen Gottesdienst gestalten darf, der live und landesweit im Zweiten Deutschen Fernsehen ausgestrahlt wird.
Die hoop Kirche hatte sich vorgenommen, Freude und Zuversicht in die Wohnungen, Häuser und Herzen der TV-Zuschauer zu transportieren. Das Thema lautete "Hoffnung" – ein sehr breites, oft schwammiges und unkonkretes Wort. Jeder braucht sie. Jeder will sie. Aber kaum einer kann konkret greifen, was genau Hoffnung ist. Dieser Gottesdienst sollte die lebendige Hoffnung in Jesus Christus fühlbar und greifbar machen.
Das Evangelium ist eine frohe und freimachende Botschaft. Das darf man zu spüren bekommen. Deswegen war die Kernaussage: "Hoffen heißt Hüpfen." Die Liebe Gottes ist ausgegossen in unsere Herzen – wie Paulus es im Römerbrief formuliert – und diese Liebe gibt unserer Hoffnung einen sicheren Grund, auf dem wir tanzen dürfen.
Über 500.000 Zuschauer dabei
Im Schnitt waren 539.000 Menschen live am TV dabei, was am Sonntagmorgen einem Marktanteil von 8,8 Prozent entsprach. Die Kurve ist während des Gottesdienstes bis auf mehr als 650.000 um 10.10 Uhr angestiegen. Dazu kommen noch die Zahlen der Online-Zuschauer. Nach dem Gottesdienst haben sich Zuschauer aus dem ganzen Land per Telefon oder E-Mail für den Gottesdienst bedankt: frisch, kreativ, pure Freude, so viele junge und alte Menschen an einem Ort zusammen. Für viele war das beeindruckend!
Viele Menschen haben am Telefon ihr Herz geöffnet und Unterstützung im Gebet gesucht. Manche haben nachgefragt, was genau eigentlich Pfingstgemeinden sind und wo im Land man weitere BFP-Gemeinden finden könne. Und natürlich gab es auch einige kritische Rückfragen, weil die bekannte Liturgie vermisst wurde oder die Musik für den eigenen Geschmack zu peppig war.
Wer den Gottesdienst nachschauen möchte, kann dies auf dem YouTube-Kanal der hoop Kirche oder über die ZDF-Mediathek jederzeit tun.
Kirche mit fünf Standorten in Norddeutschland
Gegründet wurde die hoop Kirche 1932 in Bremen als "Christengemeinde Elim". Heute ist sie an insgesamt fünf Standorten präsent: neben Bremen auch in Bremerhaven, Lübeck sowie in Achim und Verden. Jede dieser Standorte wird von einem eigenen Pastor geleitet.
Der Name "hoop" ist Plattdeutsch und bedeutet sowohl "Hügel" als auch "Hoffnung". Damit will die hoop Kirche an früheren Zeiten erinnern, als Kirchen oft auf einem Hügel standen und weithin sichtbar waren. Zugleich bringt der Name die zentrale Botschaft der Gemeinde zum Ausdruck: "Es gibt Hoffnung."
Zur hoop Kirche gehören derzeit über 1.000 Mitglieder, die regelmäßigen Gottesdienste besuchen etwa 1.600 Menschen. Die Gemeinde ist Teil des BFP.
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Impressionen ZDF-Gottesdienst in der hoop Kirche Bremen (Bild: hoop Kirche) -
Impressionen ZDF-Gottesdienst in der hoop Kirche Bremen (Bild: hoop Kirche) -
Impressionen ZDF-Gottesdienst in der hoop Kirche Bremen (Bild: hoop Kirche)