Unterstützung der Hilfsmaßnahmen durch BFP-Bundeswerk AVC/Nehemia.
BFP ruft zu Gebet und Nothilfe für Erdbebenopfer in Venezuela auf
Nach den verheerenden Erdbeben, die Venezuela am 24. Juni erschüttert haben, bittet der Bund Freikirchlicher Pfingstgemeinden (BFP) seine Gemeinden um Unterstützung. In einem gemeinsamen Aufruf appellieren Präses Holthuis und Schatzmeister Dallmann an die Bundesgemeinschaft, für die Menschen in den betroffenen Regionen zu beten und die Nothilfe von AVC/Nehemia finanziell zu unterstützen.
Nach Angaben der lokalen Behörden kamen bislang (Stand: 26. Juni 2026) mehr als 920 Menschen ums Leben. Über 3.300 Personen wurden verletzt, Zehntausende gelten als vermisst oder haben ihr Zuhause verloren. In vielen Orten dauern die Rettungsarbeiten an.
Über das Bundeswerk AVC/Nehemia gibt es langjährige Partner in Venezuela, die bereits in den betroffenen Regionen im Einsatz sind. Die Hilfsmaßnahmen konzentrieren sich derzeit auf die medizinische Erstversorgung, die Verteilung von Lebensmitteln und Trinkwasser sowie die Bereitstellung von Notunterkünften.
„Unsere Partner kennen die Menschen und die Gegebenheiten vor Ort. Dadurch kann Hilfe schnell und gezielt dort ankommen, wo sie am dringendsten benötigt wird“, heißt es in dem gemeinsamen Schreiben.
Alle Spenden gehen zweckgebunden und zu 100 % über unsere lokalen Partner direkt an die notleidenden Menschen in Venezuela.
Spendenkonto
Empfänger: AVC Aktion für verfolgte Christen u. Notleidende
IBAN: DE39 5066 1639 0007 0013 12
BIC: GENODEF1LSR
Verwendungszweck: "Nothilfe Venezuela"
Update vom 01.07.2026
Eduard Schmidt, Leiter von AVC, konnte vor kurzem gemeinsam mit Pastor Jose Montas, Rüsselsheim, ein Gespräch mit Reverend Lewis Rodriguez führen, dem Superintendenten der Assemblies of God Venezuela.
33 Gemeindegebäude der Assemblies of God in dem Gebiet sind komplett zerstört. Hunderte ihrer Mitglieder haben ihr Leben verloren. Eine einzelne Gemeinde beklagt den Verlust von über 100 Gemeindegliedern.
Die staatliche Unterstützung bei den Bergungsarbeiten und der Versorgung der Überlebenden ist völlig unzureichend. Die Not ist unbeschreiblich groß. Es fehlt am Nötigsten: Trinkwasser, Lebensmittel und Hygieneartikel sind kaum verfügbar. Auch in Krankenhäusern herrscht ein dramatischer Mangel an medizinischem Grundbedarf, wie etwa Handschuhen und Masken
AVC wird bereits nächste Woche eine kleines Team entsenden, um die gesammelten Finanzen persönlich zu überbringen. Die wirtschaftliche Lage in Venezuela war bereits vor der Katastrophe extrem schwierig. Banküberweisungen sind faktisch nutzlos, da Bargeldabhebungen selbst unter normalen Umständen massiv limitiert sind.
Die Spenden werden genutzt, um Hilfsgüter direkt vor Ort zu kaufen. So stellt AVC sicher, dass die Hilfe dort ankommt, wo sie am dringendsten benötigt wird, ohne durch bürokratische oder finanzielle Hürden blockiert zu werden.